„Soli for future“


Fast dreißig Jahre lang begleitet der Solidaritätszuschlag nun schon die deutschen Steuerzahler. Damit ist ab dem Jahr 2021 Schluss – zumindest für 90 % derjenigen, die den Soli auf ihr Arbeitseinkommen entrichten.

Bisher galt die Solidarität dabei vor allem dem Bundeshaushalt. Nun ist es an der Zeit sich seinem „älteren Ich“ gegenüber solidarisch zu zeigen.


Aber woher kommt der Soli eigentlich?

Der Solidaritätszuschlag (Soli) als Ergänzungsabgabe zu Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer wurde 1991 eingeführt und muss prinzipiell von allen Erwerbstätigen gezahlt werden.


Gründe für die Einführung des Soli waren der finanzielle Ausgleich für

  • Mehrbelastungen aus dem Golfkonflikt

  • Strukturschwache Länder in Mittel-, Ost-, und Südeuropa

  • Kosten der deutschen Einheit / Wiedervereinigung

Mittlerweile ist der Soli unbefristet gültig und dient in erster Linie zur Finanzierung der Kosten, die die deutsche Wiedervereinigung verursacht hat.



Ist denn wirklich das drin was draufsteht?

Etikettenschwindel: Nicht zweckgebundene Mittelverwendung

Der Solidaritätszuschlag (Soli) ist in seiner Verwendung nicht zweckgebunden, das heißt der Staat kann die generierten Einnahmen für alle seine Ausgabeposten verwenden. Somit wird der Soli häufig als „Etikettenschwindel“ kritisiert – es ginge gar nicht darum, strukturschwache Regionen damit zu fördern.

Schon 2006 wurde vom niedersächsische Finanzgericht die Verfassungsmäßigkeit der Abgabe infrage gestellt.


Endspurt!

Die weitgehende Abschaffung des Soli wurde 2020 im Bundestag beschlossen. Ab 2021 fällt er nur noch für Spitzenverdiener an. Somit müssen nur noch 6,5 % der Bürger in Deutschland den Solidaritätszuschlag zahlen. Je höher das Einkommen, desto mehr muss entrichtet werden. Für die restlichen Bürger der Bundesrepublik gilt der Wegfall des Solidaritätszuschlages.


Bis zu 78 € netto mehr im Monat bedeutet die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für einen Alleinstehenden, 156 € für Verheiratete. Investiert man dieses Geld in die eigene Altersvorsorge ist bereits ein kleiner Grundstein für ein gutes Leben im Alter gelegt. Ein 30-jähriger Single, der seinen monatlichen Soli in Höhe von 22,33 Euro in eine private Altersversorgung investiert, erhält beispielsweise mit 67 Jahren eine mögliche Kapitalabfindung von rund 25.120 Euro.


Selbst mit einem vermeintlich kleinen, monatlichen Betrag kann also schon eine ordentliche Summe angespart werden.


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